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Warm durch den brasilianischen Winter

Im Sommer 2025 konnten wir ein weiteres Herzensprojekt in Brasilien umsetzen: In einer Schule, an der wir bereits einen Spielplatz errichtet haben, wurden 91 Pullover und 40 Jacken zur Verfügung gestellt.

Diese Kleidung erhalten Kinder und Jugendliche, die zu etwa 85 % aus Venezuela geflüchtet sind und denen ihre Heimat keine kalten Jahreszeiten kannte. In Südbrasilien jedoch, wenn bei uns der Sommer hochkocht, sinken die Temperaturen spürbar – eine Herausforderung, auf die viele nicht vorbereitet sind.


Für diese Kinder bedeutet warme Kleidung weit mehr als nur Schutz vor Kälte.
Vielmehr erfahren sie:

Jemand denkt an mich.
Meine Situation zählt.




In einer Umgebung, in der Lernen, Spielen und Gemeinschaft durch den Spielplatz bereits einen festen Platz haben, fügt sich auch diese Initiative nahtlos ein. Sie macht die Schule zu einem Ort, an dem sich Kinder sicher fühlen dürfen – und an dem Wärme nicht nur von den Pullovern kommt, sondern aus dem Miteinander entsteht.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben uns gezeigt, wie eng Bildung, Freizeit und soziale Teilhabe miteinander verbunden sind. Der Bau des Spielplatzes war ein erstes sichtbares Zeichen dafür, dass Kinder Räume brauchen, in denen sie sich entfalten können.

Mit der Kleideraktion konnten wir dieses Engagement sinnvoll erweitern: Aus Infrastruktur wurde Fürsorge, aus einem Spielplatz wurde ein Ort, an dem Schutz, Integration und Alltagshilfe zusammenfinden. Es ist ein Projekt, das zeigt, wie gezielte Unterstützung genau dort wirkt, wo sie gebraucht wird.

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die diese Aktion möglich gemacht haben. Ihre Hilfe bringt nicht nur Pullover und Jacken – sie bringt Wärme, Zugehörigkeit und Hoffnung in das Leben von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Brasilien. Gemeinsam setzen wir Zeichen für Menschlichkeit, Bildung und Zukunft.

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Warmes Essen unter freiem Himmel – eine Drive-In-Aktion voller Gemeinschaft

Im Sommer 2025 setzte unser brasilianischer Partnerverein unter der Leitung von Betina eine besondere Idee in die Tat um: Gespendete Hähnchen wurden vor Ort zu warmen Mahlzeiten zubereitet und gemeinsam mit frisch gemachtem Kartoffelsalat ausgegeben. Doch nicht klassisch an einem Stand – sondern als kreative Drive-In-Lösung, die sich schnell als echter Treffpunkt unter freiem Himmel entwickelte.

Projekt Hähnchen-Aktion

Die Aktion funktionierte ganz unkompliziert: Die Menschen kamen mit ihrem Auto und fuhren verschiedene Stationen an, an denen sie ihre Mahlzeiten in einem gut organisierten Ablauf erhielten. So entstand ein Format, das sowohl den logistischen Anforderungen gerecht wurde als auch eine einladende Atmosphäre schuf. Die warmen Gerichte wurden anschließend gegen eine Spende abgegeben, deren Erlös vollständig dem brasilianischen Partnerverein zugutekam. Die gesamte Umsetzung fand ausschließlich vor Ort in Brasilien statt.

Für viele war dieses Essen weit mehr als nur eine sättigende Mahlzeit. Es war ein Moment der Verbundenheit, ein Zeichen dafür, dass Hilfe ankommt und dass die Gemeinschaft zusammensteht. Die Aktion ermöglichte Begegnungen, schuf Vertrauen und schenkte Zuversicht – Werte, die gerade in herausfordernden Zeiten besonders bedeutsam sind. Gleichzeitig stärkte sie die lokale Struktur: Mit den gesammelten Spenden können weitere Maßnahmen umgesetzt werden, die den Menschen vor Ort zugutekommen.

Dank des großen Engagements von Betina und der Weltfreunde Brasilien wurde aus einer Lebensmittelspende ein lebendiges Projekt der Solidarität. Wir danken allen, die mitgeholfen haben – durch Organisation, Mitarbeit oder ihre Spende. Diese Aktion zeigt, wie kreativ, nahbar und nachhaltig Unterstützung gestaltet werden kann – und wie viel Wärme entsteht, wenn Menschen gemeinsam handeln.

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Besuch beim Lama Padma Santem

Ein besonderes Highlight unserer Reise war ein Besuch beim Lama Padma Santem, dem geistigen Oberhaupt der brasilianischen  Buddhisten.  Auch hier konnten wir von unserer Idee der Weltfreunde berichten. Schnell kam ein Erfahrungsaustausch über die Schwierigkeiten mit den brasilianischen Behörden, Finanzierung von Projekten, die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit bei Schulprojekten und vieles mehr zustande. Die Buddhistische Gemeinde betreibt mehrere Schulen und unterstützt Hilfsprojekte in der nahegelegenen Favela. IMG_1393Diese Projekt wurden uns ausführlich vorgestellt. Zum Schluss sicherte uns der Lama Unterstützung bei zukünftigen logistischen Problemen und seinen Rat bei der Entwicklung unserer Arbeit zu. Mit dem Besuch einer Suppenküche die von einer Frau aus der Favela betrieben wird, um den Kindern dort drei mal in der Woche ein warmes Essen zukommen zu lassen, endete der sehr bewegende Tag.

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Die Menno Dhein Schule erhält eine neue Tischtennisplatte

Bei einem weiteren Besuch der Menno Dhein Schule, bei dem es um konkrete Projekte, wie die Weltfreunde die Schule unterstützen könnten, der Priorisierung der Ideen
und weitere Schritte des Vereins ging, fiel uns eine völlig marode Tischtennisplatte auf, die trotz riesiger Löcher und Witterungsschäden eher einem Golfplatz als einer Tischtennisplatte ähnelte. Trotz diesem Zustand wurde die Platte  intensiv von den Kindern der Schule genutzt.
IMG_1430Spontan entschlossen wir uns nach Rücksprache mit dem Vereinsvorstand hier zu helfen und eine neue Tischtennisplatte zu spendieren.
Hier erlebten wir, dass in Brasilien auch etwas schnell gehen kann. Zwei Tage nach unserer Zusage, stand die neue Platte bereits an Ort und Stelle und konnte eingeweiht werden. Natürlich mussten wir uns gleich in einem zünftigen Tischtennismatch beweisen.
Wir wünschen den Kindern der Menno Dhein Schule viel Spaß mit dem neuen Sportgerät.

 

Fazit Brasilien November/Dezember 2015

IMG_1440Eine sehr bewegende und interessante Reise geht nun zu Ende. Wir haben sehr viel über die Lebensumstände in Ivoti und Umgebung erfahren. Armut und Reichtum liegen hier viel näher beieinander und sind viel ausgeprägter als bei uns. Die Menschen denen wir hier begegnet sind, haben uns sehr herzlich aufgenommen und uns mit ihrem Engagement und Ihrem Improvisationsvermögen schwer beeindruckt.

Wir haben hier neue Freunde gefunden, die mit uns zusammen Weltfreunde sind und gemeinsam mit uns unsere Idee vorantreiben.

Allen unseren Freunden, Gönnern und Mitgliedern überbringen wir herzliche Weihnachtsgrüße von unseren Freunden aus Brasilien und wünschen eine schöne  und frohe Adventszeit
Feliz Natal

Betina, Rolf und Inge

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 Weltfreundefest in Ivoti

IMG_0961Am Freitag den 20.11.2015 war es wieder soweit. Mit  mehr als  120 Gästen stieg die Party des Jahres in Ivoti. Da die Räumlichkeiten begrenzt waren, konnten nicht mehr Eintrittskarten verkauft werden. Alle Bürger von Ivoti und Umgebung die sich Betina und den Weltfreunden verbunden fühlten, haben weder Kosten noch Mühen gescheut und sich herausgeputzt um an dem Ereignis teilzunehmen. Nach einer kurzen Begrüßungsrede von Betina und Rolf überraschte uns der Bürgermeister Arnaldo Kney mit einer traditionellen Tanzgruppe, die uns auf eine Reise durch die historischen Tänze Brasiliens führte.  Nach dieser kulturellen Einlage und einem hervorragenden Buffet wurde bis früh um 3 Uhr das Tanzbein geschwungen und die deutsch brasilianische Freundschaft vertieft.

Handyübergabe
Im Rahmen der Feier übergaben wir das für Betina gespendete iPhone, über das sie sich sehr freude. Mit dem Gerät und einer speziellen Software werden ihre Kommunikationsmöglichkeiten erheblich verbessert und damit die Arbeit für die Weltfreunde noch effektiver.

Offizieller Besuch beim Bürgermeister
Herr Kney ist unserer Sache  gegenüber sehr positiv aufgeschlossen und hat uns Unterstützung, wo auch immer möglich, zugesichert. In den nächsten Tagen werden wir mit ihm zusammen weitere Favelas besuchen.

IMG_1133Projekt Associiação Brilho do Sol
(Verein Sonnenschein. www.brilhodosol.org)
Bei einem Ausflug nach Gramado besuchten wir das Projekt Associiação Brilho do Sol. Die kleine Truppe von acht Sozialarbeitern, Pädagogen und Psychologen hat uns sehr beeindruckt.

In einen kleinem Häuschen werden 14 Kinder intensiv, das heißt den ganzen Tag neben der Schule betreut. Die Kinder stammen aus ärmsten Verhältnissen und lernen hier alles, was für eine erfolgreiche Zukunft notwendig ist. Angefangen von Körperhygiene über soziales Verhalten, Grundkenntnisse der IT, Nachhilfe bei Schulproblemen und vieles mehr, werden alle Lebensbereiche ausgesprochen und geübt.

IMG_1136 Das Ziel ist, die Kinder vom Schuleintritt bis zum Studium oder zur Ausbildung zu begleiten und ihnen eine gesamtheitliche Betreuung zukommen zu lassen. Bedingt durch die kleine Gruppe und dem optimalen Betreuungsschlüssel ist die Erfolgsquote sehr hoch. Getragen wird die Einrichtung durch die Stiftung eines amerikanischen Geschäftsmannes und seiner Frau, die nicht nur die notwendigen Mittel bereitstellen, sondern auch mit täglichen Telefonkonferenzen und monatlichen Besuchen aktiv an der Konzeption und dem Tagesgeschäft teilnehmen und es leiten.
Ein wirklich gelungenes Projekt, dass uns vor allem durch die konsequente Umsetzung und Detailplanung überzeugte. Vor allem die überschaubare Größte ist aus unserer Sicht ein Garant für ein langfristiges funktionierendes Modell.
Wieder einmal begeisterte uns das hohe Engagement und die hervorragende Qualifikation mit dem die Mitarbeiter hinter dem Projekt stehen.

Besuch beim kleinen Lukas
Seit letzem Jahr wird der kleine Lukas und seine Familie durch Betina unterstützt. Immer wieder fährt Betina vorbei und bringt Lebensmittelpakete, Süßigkeiten, Kleidung und Dinge des täglichen Bedarfs hin.

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Auch wir haben den kleinen Lukas besucht und wieder einmal ein Paket mit dem Notwendigsten mitgebracht. Die 16 Jährige Mutter mit ihrem dreijährigen Kind berührte uns sehr. die Lebensumstände in denen die Familie haust, sind für uns kaum vorstellbar.
Wir sind uns einig, dass wir hier weiterhin unkompliziert helfen wollen. Da hier alles fehlt ist mit wenig viel gemacht.

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PLUG Programa Lazer Unindo Gerações

IMG_0829Nach den bedrückenden Erlebnissen in den Favelas haben wir heute ein Projekt kennengelernt, dass Hoffnung macht wie Hilfe für Kinder und sozial schwache Menschen sehr erfolgreich funktionieren kann.

In dem Programm „Beschäftigung über Generationen“ werden sehr wirkungsvoll Aktivitäten für Alt und Jung an einem Platz angeboten.
Natürlich ist auch hier Improvisation die wichtigste und höchste Kunst. In einem ehemaligen Gemeindegebäude werden für alle Alters- und Interessengruppen Angebote wie Ballett, Streetdance, Handwerk, Sticken, Computer, Takewondo, Kraftraum und eine Vielzahl Aktivitäten mehr angeboten. Auch die Beschäftigung mit den Bräuchen und dem Kunsthandwerk der Ureinwohner stehen auf dem Programm. Ca. 40 qualifizierte und hochengagierte Mitarbeiter kümmern sich um bis zu 1600 Menschen.

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Neben der Schule wird ein Beschäftigungs- und Weiterbildungsprogramm von morgens 8.00 Uhr bis abends um 22.00 Uhr angeboten. Vor allem für Kinder die vor oder nach der Schule auf sich alleine gestellt sind, wird hier ein Raum für positive Entwicklung in der Gemeinschaft geboten. Aber natürlich ist das Angebot auch offen für alle anderen Interessierte.

IMG_0861Frau Andrea Schneck, die Leiterin der Einrichtung zeigte uns das Projekt und mit welchem Engagement und Improvisationsvermögen die Gruppen und Kurse am Laufen gehalten werden. Neben einer Grundunterstützung durch die Gemeinde wird die Einrichtung im Wesentlichen über Projektarbeit und Spenden am Leben gehalten.
Hauptprobleme sind die häufige Doppelnutzung der Sporteinrichtung durch die Gemeinde, zu wenig Platz und eine unzureichende personal und materielle Ausstattung.

Natürlich gibt es viele weiterführende Ideen wie eine Essensversorgung der Kinder, Spielplatz für kleine und größere Kinder, einen größeren Raum für die Streetdance und Ballettgruppen, (Bis zu 180 Kinder sind hier aktiv), mehr Nachhilfeunterricht, Psychologische Betreuung und vieles mehr.

IMG_0833Hier gibt es wirklich konkrete Ansätze für die Weltfreunde, diese wegweisende Einrichtung zu unterstützen.

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Ein Besuch in Maileni’s Schule und in den Favelas von Villa Esperança

Heute stand ein Besuch in Maileni’s Schule auf den Programm.
IMG_0682Von den Kindern der Escola Municipal de Ensino Fundamental Menno Dhein wurden wir
sehnsüchtig erwartet. Seit Tagen haben die Kinder Lieder und Tänze eingeübt, um sie uns heute vorzuführen. Von Maleni und den anderen Lehrkräften wurden wir herzlich begrüßt. Nachdem wir uns bei einer kleinen Erfrischung bekannt gemacht hatten, besuchten wir kurz die Klassenzimmer der Abschlussklasse um dann auf die leuchtenden Augen der Kinder in den unteren Klassen zu treffen die uns voller Stolz und mit viel Einsatz deutsche Kultur in Form von Liedern, Singspielen und Tänzen vorführten. Natürlich wurden wir in die Aktionen mit eingebunden und durften zusammen mit den Kindern das Tanzbein schwingen.

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Mit der Übergabe von selbstgebastelten Geschenken und unserem Versprechen beim Christkind ein gutes Wort einzulegen, endete unsere Begegnung mit den Kindern von Ivoti.
Zu guter Letzt besichtigten wir noch das Schulhaus und wurden von den Lehrern auf viele Schwierigkeiten, wie völlig desolate Toiletten, 15 Jahre alte Computer von denen nur noch drei Stück überhaupt funktionieren, ein Raum für Kinder mit Handicap im obersten Stock, einem Spielplatz, der seine besten Zeiten auch schon lange hinter sich hat und viele andere Probleme aufmerksam gemacht.

Überrascht hat uns die Offenheit und Herzlichkeit mit denen wir von den Kindern und Lehrkräften empfangen worden sind.
IMG_0697IMG_0692Im Anschluss an dieses Ereignis fuhren wir in die Favelas  Villa Esperança, um hautnah die Lebensumstände der Kinder die wir am Morgen getroffen hatten zu erleben.
Der Namen der Favela bedeutet Platz der Hoffnung. Für uns war es eher ein Platz der Hoffnungslosigkeit und und hat uns sehr betroffen gemacht.
Wie zum Beispiel die Geschichte von Andrea, die mit ihrem Mann und drei Kindern auf etwa 15m² in einer Bretterbude im Sumpfgebiet wohnt.
Oder die Mutter mit vier Kindern, drei Buben und ein Mädchen. Die Mutter ist den ganzen Tag am Müllplatz und sortiert Müll, das Mädchen wird von einer Tagesmutter versorgt, weil man sie nicht in der Hütte, umgeben von lauter arbeitslosen Männern und Jugendlichen alleine lassen möchte. Die Jungs sind den ganzen Tag auf sich alleine gestellt.

IMG_0686 Bei unserem Besuch wurden wir sofort wegen unseres Auftrittes in der Schule wiedererkannt. Wir durften uns die Behausung anschauen und ein Gespräch mit den Jungs zeigte uns die Perspektivlosigkeit ihres Lebens.
Voll mit diesen Eindrücken, ziemlich desillusioniert und niedergeschlagen  verließen wir den Platz der Hoffnungslosigkeit.
Die Leute wie Maileni Erhart und andere die versuchen in dieser Trostlosigkeit zu helfen haben unseren tiefen Respekt und unser Versprechen sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Wie das geschehen kann wollen wir in den nächsten Tagen gemeinsam überlegen.

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Vom Abenteuer eine Hilfssendung nach Brasilien zu schicken

Wir, Inge und Rolf stehen kurz davor unsere Reise nach Ivoti anzutreten und zusammen mit Betina die Fahne der Weltfreunde hochzuhalten.

Die Brasilianer rund um Betina sind herrlich bemüht uns einen rauschenden Empfang zu bereiten. Seit Wochen laufen die Vorbereitungen, es werden Termine, Treffen und vieles mehr organisiert. Hoffentlich reichen die 17 Tage unseres Besuches aus, um das geplante Programm abzuarbeiten.

Auch auf unserer Seite waren die letzten Wochen sehr hektisch und leider nicht nur von Erfolg gekrönt. Unsere Sendung mit T-Shirts und Fleecejacken steht immer noch in Deutschland und wartet auf das nächste Schiff, dass das Ergebnis unserer guten Idee über den Atlantik bringt. Seit Wochen bemühen wir uns mit vollem Einsatz eine Möglichkeit zu finden die Kleiderspenden ohne Zahlung eines sehr hohen Steuerbetrages nach Brasilien ins Land zu bringen und die Waren als „Hilfslieferung“ verzollt und eingeführt zu bekommen. Die Bürokratie ist unglaublich. Ohne Fulvios Hilfe (ein Freund Betinas) wäre es noch schwieriger gewesen eine Lösung zu finden.

Datei 14.11.15, 11 41 49Nun haben wir endlich alle Hürden aus dem Weg geräumt und müssen nur noch auf eine
Importlizenz der Präfektur von Ivoti warten. Zum Glück ist der Bürgermeister, den wir zwischenzeitlich eingeschaltet haben, ein Freund Betinas und versucht das ganze zu beschleunigen. Wo bei „beschleunigen“ in Deutschland und Brasilien unterschiedliche Bedeutungen haben. Naja, auch diese Hürde werden wir noch nehmen und wenn alles gut geht, gehen unser Klamotten nächste oder übernächste Woche in Antwerpen an Bord. Ein ganz besonderer Dank an dieser Stelle an die Kollegen aus der Logistik von SHS die uns unermüdlich bei der Suche nach brauchbaren Lösungen unterstützt haben und letztendlich den Transport für uns abwickeln. Leider wird die Sendung nicht rechtzeitig ankommen, so dass wir sie nicht persönlich übergeben können, aber bevor der Winter kommt werden die warmen Jacken ihren neuen Besitzer gefunden haben.

So haben wir unser erstes Abenteuer erlebt bevor die Reise losgeht.

Nun freuen wir uns auf die Ankunft in Ivoti, die vielen freundlichen Menschen rund um die Weltfreunde und auf unsere nächsten Abenteuer.

saudação